Aufgelesen
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Anmerkungen zu Allem
21.10.02
Dumm gelaufen. Unser LWL (Lieblings-WebLog) macht auf einen nettes Stück Realsatire aufmerksam. Vorsicht: Nicht mit voller Blase lesen - könnte knapp werden ...

Aufgelesen von Ulrich um 12:27
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Und jetzt: Werbung. Allen Leserinnen und Lesern des Newsletters der STIPvisiten ein herzliches Willkommen auf diesen Seiten! Und zur Belohnung gleich ein Hinweis: Der Link zum Beitrag über Ostfriesland funktioniert nicht so richtig - aber dieser hier!

Aufgelesen von Ulrich um 07:45
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20.10.02
Wunderbare Würdigung. "Der Mann ist peinlich bis dorthinaus, aber er hat Deutschlands Ruf in der Welt gerettet. Dabei ist ihm etwas gelungen, was die abendländische Subjekt-Philosophie immer wieder und immer vergeblich gesucht hat: Er ist mit sich identisch. Dieter Bohlen ist Dieter Bohlen. Wer könnte das sonst schon von sich behaupten?" fragt in einem grandiosen Beitrag der Süddeutschen Zeitung Willi Winkler und lässt uns teilhaben an einer wunderbaren Würdigung...

Aufgelesen von Ulrich um 17:35
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Bild am Sonntag. "Well na Greetsiel kummt, sücht al van wieden de twee Windmöhlens, de hör Flögels bi gaude Wind immer noch dreihn." Schrieb auf gut Plattdeutsch Georg Fleßner in dem Buch "Uns Ostfreesland güstern un vandaag - en plattdüütscher Billerbook". Was er damit sagen wollte? Dass man, wenn man sich Greetsiel nähert, schon von weiten die beiden Windmühlen sieht, die sich bei Wind noch drehen. Wir hatten bei unserem Besuch rein windmäßig kein Glück, wie man schon an der Ausrichtung der Kappen sieht...
Zwillingsmühlen Greetsiel, 15.10.2002. Bild Ulrich van Stipriaan

Zwillingsmühlen Greetsiel, 15.10.2002. Bild Ulrich van Stipriaan

Aufgelesen von Ulrich um 13:20
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11.10.02
Der Freitags-Tucho. Und tschüss!


- Hurra! - Ferien -!

Hast du dies Buch in deiner Hand:
Hurra! dann gehts ins Ferienland!

Endlich mal raus aus den staubigen Straßen -
endlich die Schule hinter sich lassen -
endlich mal raus aus dem Großstadtgeschrei -
hinein in die Ferien! - Seid ihr dabei?
Hinaus in die Berge, zum Strand, hinaus . . . !
Und so sieht der Tag der Abreise aus:
Morgens um sechs schrillt der Wecker durchs Haus:
»Raus aus den Betten - Rauauauau-aus!«
Und jetzt geht aber ein Gelaufe
los, ein Getrappel und Geschnaufe,
denn jeder will der erste sein:
und Lucie fällt in die Badewanne rein,
und Hans will den Papagei mitnehmen,
und heult - - »Du sollst dich wirklich was schämen!«
Und Grete hat mit Frollein Krach -
und die lieben Eltern . . . ?
Ach,
die -! - -

Mama muß sich um alles kümmern -
das Telefon klingelt, die Kinder wimmern -
Mama packt und ordnet und zählt
und paßt auf, daß für unterwegs auch nichts fehlt.
Und belegt die Brote und umwickelt die Bücher
und faltet die Hemden und rollt die Tücher -
und Papa indessen in guter Ruh
sitzt auf dem Koffer, denn der geht nicht zu.

Anna, das Mädchen, geht allen zur Hand . . .
Und Flops, der Hund, bellt wie nicht bei Verstand -
Und Lucie will den Baukasten mit den Steinen
mitnehmen und fängt deshalb an zu weinen - -
Und Hans hat Angst, den Zug zu versäumen,
Und Grete will die Puppenstube ausräumen . . .
Und Papa indessen in guter Ruh
sitzt auf dem Koffer, denn der geht noch immer nicht
zu.

Acht Uhr fünf! Es ist höchste Eisenbahn!
»Ist das Auto schon da?« - »Tritt nicht in das
Porzellan!«
Anna! Grete! Lucie! Hans!
Flops heult - ihm trat einer auf den Schwanz . . .
Und Papa indessen in guter Ruh
freut sich: denn nun ist der Koffer zu -!

Uff!
Nun sitzen sie alle im Wagen!
»Was wollt ich denn dem Mädchen noch sagen?«
Lucie will wissen, wie lange wir fahren -
Hans zieht grad Greten an den Haaren -
Im Kopf der Mama fällt indessen
eine Klappe herunter: »Zurück!
Wir haben die Schlüssel vergessen!«

Alle sind mächtig aufgeregt -
Wohin hat Mama die Schlüssel gelegt -?
Als sie zurück in die Wohnung kommen,
da hat keiner die Schlüssel weggenommen -
die liegen brav auf dem Stuhl - aber auf dem Tisch
tanzt Anna, das Mädchen, mit einem Flederwisch
zum Grammophon - und vor Schreck wird sie weiß
wie eine Lilie . . .
Und es stürzt wieder herunter die ganze Familie!

Hin zum Bahnhof. Drei Minuten sind noch Zeit!
Ist das große Gepäck in Sicherheit?
»Seid ihr alle da?« - »Sind die Kinder drin?«
»Bedaure, mein Herr, hier kann keiner mehr rin.«

»Mutti, haben wir auch nicht die Thermosflasche
vergessen?«
»Aber Hans, denk doch nicht schon wieder an
Trinken und Essen!«
»Erst mal zählen: eins, zwei, drei, vier, fünf Mann!«
Achtung, es pfeift! Der Zug rückt an.
Hurra - Ferien! schreien die Kinder alle drei!
Hurra - Ferien! - und von dem Kindergeschrei:
Hurra - Ferien! vergessen Mama und Papa alle
Mühn - -
Und hunderttausend vergnügte Kinder
ziehen aus Magdeburg und Stettin und Berlin
in die
- Hurra! - Ferien -!

(Theobald Tiger. Beitrag für: Hurra Ferien! Ein Reisebuch für unsere Jugend. Herausgegeben von E. L. Schiffer (d.i. Edith Jacobsohn), Williams Verlag, Berlin-Grunewald 1928.)


Aufgelesen von Ulrich um 11:33
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Going North. Wie immer stelle ich einen Tag vor den Ferien fest: Kein Urlaub wäre die größere Erholung: Warum muss eigentlich immer alles noch dringend fertig werden?

Aufgelesen von Ulrich um 11:30
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Leseschwäche. Warum stellen Logistikunternehmen nur immer Leute an, die nicht lesen können? Ein Lieferant hatte German Parcel wichtige Post an mich anvertraut - und was ergab das Trecking? Das Paket ist seit gestern "am Lager Depot 18", weil angeblich die Adresse falsch ist. Die Adresse war aber richtig, der Fahrer konnte nur nicht lesen (der Name steht am Klingelschild, am Briefkasten, an der Tür). Ich fahre jetzt zum Depot das Paket abholen! Statt ein neues Branding einzuführen, sollte GLS seine Leute zur Leseschule schicken!

Aufgelesen von Ulrich um 11:24
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9.10.02
Poesie des Alltags. "Wer sich bei diesem Wetter nicht so recht vor die Tür wagt, kann es sich vor dem Rechner gemütlich machen. Entweder mit den Neuigkeiten zu
XYZ, mit einer praxisnahen Einführung in ABC durch NN oder mit dem neuen QRS 6.5.
Den XYZen wird es besonders warm, denn das deutsche Update auf Version 10.0.3 verspricht neben Bugfixes eine Leistungssteigerung, die das Blut in Wallung bringt. Voraussetzung dafuer ist XYZ 10.
Noch gemütlicher wird es mit einem wärmenden Glühwein: 1 Flasche Rotwein, 1 Stange Zimt und ca. 5 Nelken. Alles gut in einem Topf erwärmen aber nicht kochen."
Schreibt die PR-Abteilung der die Programme publizierenden Softwareschmiede und merkt gar nicht, was für gequirlten Blödsinn sie da verzapft. Denn dass teuer bezahlte Fehler (schmeichelnd: Bugfixes) nun endlich behoben (und wahrscheinlich durch neue ersetzt) wurden, bringt mein Blut nicht in Wallung. Und Glühwein am Arbeitsplatz ist auch nicht prickelnd. Adobe, mir graust vor Dir!


Aufgelesen von Ulrich um 11:57
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The Big Jump. Früher war das Leben noch einfach: Wer gegen Springer war, ging erstens auf die Straße und boykottierte zweitens BILD, kaufte das Blatt also nicht sondern las in der Bahn beim Gegenüber die Titelzeilen. Heute ist alles viel schwieriger, seitdem gestern die Deutsche Bank für 667 Millionen Euro fast den halben Verlag aufkaufte. Dabei waren "das Letzte, was man gebrauchen kann bei dieser Versteigerung, ... Menschen, die ernsthaft kaufen wollen", beschreibt Detlef Esslinger den Deal und stellt sich und den Lesern die Frage, "ob eigentlich der Bieter Deutsche Bank nun dem Verkäufer Deutsche Bank Sicherheiten vorlegen müsse..."

Aufgelesen von Ulrich um 08:33
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Computer sind auch nur Menschen... „Wie hat Bayern gespielt? Ist Gabi immer noch krank?“ Diese Fragen, die beim Anruf im Büro keine Probleme machen, weil die Mitarbeiter über so genanntes Weltwissen verfügen, bringen den Voice Organizer aus dem Konzept. Schreibt die Süddeutsche Zeitung in einem Beitrag über Spracherkennung. Aber klingt die Unterzeile des Beitrags nicht sehr menschlich: "Der Computer hört viel, versteht aber nur wenig: Nun soll die Maschine zumindest darauf sinnvoll reagieren." - Bitte "Computer" und "Maschine" zu Testzwecken durch "Mensch" ersetzen...

Aufgelesen von Ulrich um 08:20
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8.10.02
Umsonst, aber nicht vergeblich. Eine gute Adresse für jede Menge Lesestoff auf englisch verrät der Schockwellenreiter: Die Eldritch Press publiziert online Bücher. Here are free, accessible books. And, by the way, if you don't read English, try this one!

Aufgelesen von Ulrich um 09:44
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7.10.02
Beigewohnt, abgebrannt, schön verfallen.. So eine Art Re-Education auf sächsische Art: Wir besuchen peu a peu die Städte der Flut - denn sie haben ihre Schönheit behalten. Den Auftakt machte ein Spaziergang die Weißeritz stromauf nach Tharandt, wo es eine Burgruine mit Geschichte und ein nettes Restaurant mit netten Gerichten gibt...

Aufgelesen von Ulrich um 23:59
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Alt geworden. Die kultige Gruppe Rosenstolz ist auch nicht mehr, was sie mal war. Im Hochschulmagazin Unicum posieren sie mit Mensaessensteller fürs Titelbild und behaupten, das Essen der Sex des Alltags sei. Teil des Textes:
"Peter: Also, der Fisch ist schon mal lecker.
AnNa: Das ist Cordon Bleu und kein Fisch!
Peter (lacht): Ach ehrlich?"

Was man nicht alles tut, um die neue CD zu promoten...

Aufgelesen von Ulrich um 15:39
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Wer kennt Erhart K.? Das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Dresden pflegt seine grundlegenden Pressemitteilungen mit Zitaten berühmter Persönlichkeiten zu schmücken. Goethe (natürlich), Umberto Eco, Gerhart Hauptmann, Erhart Kästner. Erhart? Wer is denn ditte?? Kennt den jemand? Bitte melden!

Aufgelesen von Ulrich um 15:12
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6.10.02
Bild am Sonntag. Erst drei Monate alt ist dieses Bild, und dennoch irgendwie schon historisch - denn die Frauenkirche in Dresden hat abgerüstet, was doch sehr vorbildlich ist...
Frauenkirche Dresden 7.7.2002. Bild Ulrich van Stipriaan
Frauenkirche Dresden 7.7.2002. Bild Ulrich van Stipriaan

Aufgelesen von Ulrich um 10:23
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4.10.02
Der Freitags-Tucho. Wenn schon Tag der Deutschen zu Zeiten Deutsch-Amerikanischer Angespanntheit, dann auch ein passendes Stück Europa von Kurt Tucholsky (respektive seinem dichtenden Pseudonym) - veröffentlicht auf den Tag genau vor 75 Jahren.

Bei uns in Europa
von Theobald Tiger

Ihr schickt uns aus dem Lande von Ford
einen ziemlich miesen Menschenexport:
überschwemmt sind Paris und Griechenland
von euerm mäßigen Mittelstand.
Diese Reisenden, laut und prahlerisch,
legen geistig die Füße auf den Tisch,
fallen lästig an allen Orten;
und jeder zweite Satz beginnt mit den Worten:
»Bei uns in Amerika...«

Bei euch in Amerika gibts zweierlei Rechte
(für Arme und Reiche) - gibt es Gute und Schlechte;
gibt es solche und solche: Lewis und Mencken,
und Dollardiener, die in Dollars denken.
Bei euch in Amerika gibt es Republikaner
und richtende blutige Puritaner.
Ihr habt Kraft, Jugend und Silberlinge -
aber ihr seid nicht das Maß aller Dinge,
bei euch in Amerika.

Bei uns in Europa ist das Weib
keine Haremsfrau ohne Unterleib -
bei uns in Europa ist die schwarze Haut
kein Aussatz, dem man Extra-Bahnwagen baut;
bei uns in Europa kann wer ohne Geld sein
und dennoch, dennoch auf der Welt sein -
bei uns in Europa kann man bestehn,
ohne in die Sonntags-Schule zu gehn,
weil fast keiner so am Altare steht:
eine plärrende nüchterne Realität -
wie bei euch in Amerika.

Das wissen natürlich bei euch die Guten
ganz genau. Der Rest hat von Blasen und Tuten
keine Ahnung. Hört nur den Schmeichelchor
seiner news-papers; kommt sich so erstklassig vor...
Hör nicht hin, Arbeitsmann. Laß sie ziehn,
die Eitelkeiten der Bourgeoisien.
Pässe, Fahnen und Paraden
das sind lächerliche Zementfassaden...
Denn die wahre Grenze, zwischen Drohnen und Fronen,
läuft quer hindurch durch alle Nationen -
bei euch in Amerika.
Wie bei uns in Europa.

(Die Weltbühne, 04.10.1927, Nr. 40, S. 530)


Aufgelesen von Ulrich um 11:05
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Thanks for all the fish. Zwischen Tag der Deutschen Einheit, an dem wir trotz des Donnerstags eine subtile Fish-Kombination trafen, und dem kommenden Erntedank ist es Zeit, eines feinen Stücks Literatur (nämlich von Douglas Adams, The Hitch Hiker's Guide to the Galaxy) zu gedenken:
"It is an important and popular fact that things are not always what they seem. For instance, on the planet Earth, man had always assumed that he was more intelligent than dolphins because he had achieved so much - the wheel, New York, wars and so on - whilst all the dolphins had ever done was muck about in the water having a good time. But conversely, the dolphins had always believed that they were far more intelligent than man - for precisely the same reasons.
Curiously enough, the dolphins had long known of the impending destruction of the planet Earth and had made many attempts to alert mankind of the danger; but most of their communications were misinterpreted as amusing attempts to punch footballs or whistle for tidbits, so they eventually gave up and left the Earth by their own means shortly before the Vogons arrived.
The last ever dolphin message was misinterpreted as a surprisingly sophisticated attempt to do a double-backwards- somersault through a hoop whilst whistling the "Star Sprangled Banner", but in fact the message was this: So long and thanks for all the fish."

Aufgelesen von Ulrich um 10:25
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Kompetenzzentrum. Die Zahl der Kompetenzzentren in dieser Republik steigt scheinbar proportional entgegengesetzt zum tatsächlich verfügbaren Wissen. Die Internet-Suchmaschine Google findet (in 0,13 Sekunden, wie das Programm dezent mitteilt) "ungefähr 58,500" Einträge, und auch die Kombination aus "Kompetenzzentrum" und "Wein" bringt noch 589 Ergebnisse. Weit oben allerdings steht nicht etwa die Deutsche Wein- und Sommelierschule Koblenz oder ihre Niederlassung in Berlin, sondern die Frage bei einer Weiterbildungsveranstaltung, ob "Der Wandel zum Kompetenzzentrum - Neupositionierung oder alter Wein in neuen Schläuchen" sei.
Die weiteren Ergebnisse der Recherche werden zu einem Artikel verschrieben - wenn der fertig ist, gibt's hier den Link!

Aufgelesen von Ulrich um 10:14
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2.10.02
Wie früher. Martin Röll, ein aus Luxemburg kommender und in Dresden wohnender selbstständiger Berater in Internet- und Managementdingen, tut sich den zwiefachen Tort an, die Informatik2002 in Dortmund nicht nur zu besuchen, sondern die Notizen auch gleichzeitig zu veröffentlichen (er würde schreiben und sagen: zu bloggen). Seinen Humor hat er dabei nicht verloren: "Phillip Hoschka vom W3C hielt einen recht unspektakulären Vortrag über "Das Web zwischen Forschung und Praxis". Der Unterschied zwischen beiden wurde deutlich, als er ein SMIL-Demo startete, was sein Plugin zum Absturz brachte." Wie früher: Chemie ist wenn's stinkt und Physik, wenn der Versuch nicht klappt...

Aufgelesen von Ulrich um 13:35
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Wort- und Zahlenspiele. Wer viel misst, misst viel Mist, schreibt Reinhard K. Sprenger in einem Beitrag von brand eins. Lesen und lachen! Und zwischendurch sowie danach nachdenken...

Aufgelesen von Ulrich um 11:17
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1.10.02
Dienstags Fisch. Er will nicht wirklich Kontaktbörse sein, ist es aber: Weil der eine oder die andere den Schockwellenreiter liest, kommt es zu Treffen in Dresden. Nach Martin Röll gab es schon am Dienstag Freitags Fisch mit dem "aus Dresden"-Part unserer Web-Connection. There's more to come - nach der Werbung.

Aufgelesen von Ulrich um 23:01
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Was hat sie bloß... Beim ernsthaften WAZ-Recherchieren über die Frühjahrs- und Sommerkollektion 2003 gestolpert, die in Mailand gezeigt wird. Und wie immer stellt man (Mann) sich angesichts der Schönen die Frage, warum die alle so toll aussehen und ob das verbindlicher Maßstab sei? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Spiegel: Was da rausguckt, erübrigt alle weiteren Fragen nach Dichtung und Wahrheit. Und Chancen.

Aufgelesen von Ulrich um 22:44
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Konzentration. Die Sächsische Zeitung soll nach Gemunkel aus der Redaktion der örtlichen Konkurrenz Dresdner Neueste Nachrichten nun wirklich an die WAZ verkauft werden. Vor einigen 30 Jahren wäre das noch ein Grund zum Aufschrei gewesen, aber mittlerweile gehört dem Konzern ja eh die halbe Presselandschaft - und allen Unkenrufen zum Trotz haben die knallharten Sparer des Ruhrpott-Konzerns es den Redaktionen jeweils recht gut ergehen lassen (will sagen: sich nicht so doll eingemischt, dass es schlimmer als vorher war). Mal sehen, wann die SZ den Deal vermeldet - bislang dementiert sie, wie es sich gehört... [Es gehörte in den wilden Kaufjahren zum guten Ton eines WAZ-Aufkaufs, dass die Angehörigen des erworbenen Blattes mit Ausnahme des Pförtners, der Chefsekretärin und des Verhandlungsführers dies aus der nicht mehr eigenen Zeitung erfuhren.]

Aufgelesen von Ulrich um 22:38
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Gut gewünscht. Malorama schreibt von einem Gerücht, dem zu Folge Michael Mittermeier eine zweijährige Schaffenspause angekündigt habe. Die netten Kommentare verdienen Beachtung!

Aufgelesen von Ulrich um 13:01
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30.9.02
Flutopfer. Wenn man selbst betroffen ist, verdrängt man das Leid der Anderen: Nicht nur Dresden braucht Touristen, damit nach der FLutwelle nicht die noch größere Pleitewelle über die Leute schwappt - auch Prag hat es am 13./14. August hart getroffen. Nun bleiben die Touristen weg, obwohl es für sie nur wenig Einschränkungen gibt: Ein paar Gaststätten haben zu, einige Museen ebenfalls - aber das meiste, was an einem Tag oder Wochenende zur Tippeltappeltour des Normaltouristen gehört, lässt sich realisieren. Und: Hotels bieten derzeit extrem gute Konditionen...
Den Bericht über Prag kann man demnächst auf den STIPvisiten nachlesen. Dort gibt's auch die Möglichkeit, einen Newsletter zu bestellen (in dem der Report zeitnah angekündigt wird).

Aufgelesen von Ulrich um 23:06
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Luxus. Am vergangenen Wochenende erholten wir uns in Weimar bei Recherchen und genossen den Luxus des ersten Thüringer 5-Sterne-Plus-Hotels "Elephant". Was aber ist Luxus? Vor allem nicht das, was die Prüfer der Dehoga abfragen, sondern eher die nicht dingfesten Momente: Atmosphäre (Kunst an den Wänden zum Neidisch werden) zum Beispiel oder der Augenblick beim Frühstück, wo die Servicemaus beim Abräumen der Teller den Gast (den sie nicht kennt) mit Namen anspricht.
Wenn nun noch alle Raucher aus dem Frühstücksraum verbannt würden, bekäme das Haus als erstes in Deutschland den sechsten Stern :-)

Aufgelesen von Ulrich um 23:00
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Müde bin ich... Rund eine halbe Million Schüler schwänzen regelmäßig den Unterricht. Jährlich verlassen mehr als neun Prozent der Schüler eines Altersjahrgangs die Schule ohne Abschluss. An Haupt- und Sonderschulen fehlen durchschnittlich zehn bis 20 Prozent der Schüler mehrere Stunden in der Woche unentschuldigt. Um das heraus zu bekommen, haben sich die beiden Stiftungen von Bertelsmann und Hertie zusammengetan - und sie entwickelten "Strategien gegen die Schulmüdigkeit von Kindern und Jugendlichen". Heißer Tipp für die nächste Studie: Die Krankheitskurve bei großen Unternehmen wie VW unter besonderer Berücksichtigung der Freitage und Montage (Wochentag, nicht französisch für Zusammenbauen ,-)

Aufgelesen von Ulrich um 22:21
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27.9.02
Der Freitags-Tucho. Kurt Tucholsky und seine Pseudonyme Ignaz Worbel, Peter Panter, Theobald Tiger und Kaspar Hauser haben vor achtzig Jahren geahnt, was auf uns zukommt. Passend zum unten stehenden Beitrag über die Außerirdischen heute Gedanken zum Thema "injeladen - nich uffgefordert":

Kleine Fingerübung
von Theobald Tiger

Wenn früher ein Kind, als Kadett verkleidet,
zu seinem Herrn Onkel zu Mittag fuhr,
dann wurde er von Kameraden beneidet
wegen der tahllosen Tour.
Er pfropfte sich voll. Unbeschadet der Ehre.
Denn fragte man ihn, so sagt er, er wäre
injeladen - nich uffgefordert.

In Thüringen fliegt sofort in den Kahn,
wer die Roßäpfel von der Reichswehr nicht grüßt.
So mancher Arbeiter hat, wie wir sahn,
die Treue zu Weimar mit Kittchen gebüßt.
Nur die Jungens in München mit dem Prälat
Ludendorf sind wegen Hochverrat
injeladen - nich uffgefordert.

Keiner kann Keinem hier böse mehr sein.
Zur Bestechung genügt ein Zigarrchen schon.
Mirjam, mein Leben, mein Kind, schlaf ein -
man nennt das bei uns nicht mehr Korruption.
Die Großindustrie hat Chefredakteure,
Sozis und Ministerialsekretöre
injeladen - nich uffgefordert.

Wenn ich sie mir so Alle beseh:
die unbeirrbar braven Genossen,
meinen Landesvater, die S.P.D.,
auf ihren lahmgeprügelten Zossen -
Ich will mir auch mal was Gutes gönnen:
Sie glauben gar nicht, was die mir können...
injeladen - nich uffgefordert!

(Weltbühne, Jg. 20, 1924, Nr. 12, S.362)


Aufgelesen von Ulrich um 12:18
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Außerirdische unter uns. "Wesen von einem anderen Stern, der über eine Standleitung mit der Stadt Redmond im schönen US-Bundesstaat Washington verbunden sein muss, fallen alle Jahre wieder gezielt vom Himmel und breiten sich von Redmond ganz schnell über – ausgerechnet! – Europa aus. Microsoft heißt diese seltsame Spezies, und sie verfügt über außerordentliche Ressourcen." schreibt die Süddeutsche Zeitung. Wer zwischen den Zeilen ließt, bekommt gleich mit, wie Firmen die Journalisten zu bestechen trachten: Willkommen in Sevilla!
Ergänzend dazu empfehlen wir die Lektüre des Freitags-Tuchos!

Aufgelesen von Ulrich um 11:18
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26.9.02
Kommunikation im Blog. Mit einem internen Weblog im hausinternen Intranet können wichtige Informationen aktuell bereitgestellt werden, schlägt der EDV-Berater Martin Röll aus Dresden vor. Gute Idee - aber ob auch die Chefs das Intranet zu nutzen wissen? Und wie sieht die Wirklichkeit aus: Ich war gestern bei zwei sehr großen technisch orientierten Unternehmen: Das eine hat gar kein Intranet, beim anderen wusste der Chef nicht, wie man Anhänge aus der mail auf die Festplatte bekommt...

Aufgelesen von Ulrich um 07:56
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25.9.02
Redigiervorlage. Immer wieder ein Born der Freude ist das monatliche Vorwort von Chefredakteur Peter Ploog. Zum 30jährigen Jubiläum der von ihm geleiteten Zeitschrift "essen & trinken" liefert er wieder einen Text, der in der Henri-Nannen-Schule wunderbar als Redigiervorlage dienen könnte. Leser, redigieren Sie:
"Sie müssen nicht erschrecken: Ich möchte Sie jetzt nicht mit Perlen der Weisheit zum Thema Alter und Jugend enervieren. Ich werde Ihnen also die Erkenntnis Sainte-Beuves ersparen, daß die Zeitspanne zwischen zu jung und zu alt leider zu kurz sei. Auch La Rochefoucaulds Weisheit, daß man mit dem Alter dümmer und weiser wird, enthalte ich Ihnen vor. ... Ich bin mir sicher, daß Ihnen dieses Heft so gut schmecken wird wie all die vergangenen und all die kommenden. Guten Appetit!"
Lieber Peter Ploog: Jahrzehnte währendes Lesen unverdaulichen Textes haben ein Ende - die E & T-Kündigung ist per Snail-Mail unterwegs!

Aufgelesen von Ulrich um 21:25
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Final daneben. Zum Wahlfinale im Fernsehen bietet die Süddeutsche Zeitung allein auf der Medienseite fünf Beiträge, die alle nett sind. Hier in der Reihenfolge meiner Lesbarkeitsempfehlung: Ein bisschen daneben - Die ARD blamiert sich mit schlechten Hochrechnungen und einer „Lindenstraße“- Folge zur falschen Zeit. sowie Der Junge und die Dinos - RTL lag mit Moderator Peter Kloeppel gut und konnte sogar Friedrich Nowottny verkraften - mit der auch schon von mir beobachteten Anmerkung, wie man denn denn ein Champagner-Glas öffnet. Dieses schöne Bild veranlasst den Autor des Streiflicht vom 25.9. (leider nicht digital vorhanden) übrigens auch zu weiterem Nachdenken - er landet bei Karl May und Thomas Mann...

Aufgelesen von Ulrich um 07:33
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Politik aus der Wanne Loriot war gut - und dem nach ihm gestaltete "Zipfeltreffen" zwischen Schröder und Bush in der Süddeutschen Zeitung fehlt lediglich die Quietsche-Ente... Leider nicht online verfügbar, aber in der Print-Ausgabe Seite 14!

Aufgelesen von Ulrich um 07:33
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24.9.02
Generation Text. Die honorige New York Times lässt sich zu einem Thema aus, das Ältern [d.i. die Älteren + die Eltern] schon seit Jahrtausenden beunruhigt: Die Verrohung der Sitten bei der Jugend, besonders sprachlich. Rein journalistisch ein Topp-Thema, da ja jeder involviert ist, weil er oder sie jung ist bzw. es einmal war. Es geht in dem Beitrag um die Kürzel, die dank Internet und SMS Jugendsprache für uns Oldies nahezu nicht nachvollziehbar machen: “What do U think can B done @ this pt 2 save the Engli$h lang. - or is it 2 l8t?” kann man ja noch verstehen, wenn man es laut liest, aber hdgdl bedarf schon eines gewissen Insiderwissens, um es korrekt zu deuten, so dass sich schon 21jährige wie Bolle freuen, dass sie es verstehen.
Die NYT zitiert Lehrerinnen und Lehrer, die die Kürzelitis fast alle ganz schlimm finden. Gelassen hingegen sieht es ein Redakteur des Oxford English Dictionary: "There is no official English language," said Jesse Sheidlower, the North American editor of the Oxford English Dictionary. "Language is spread not because not anyone dictates any one thing to happen. The decisions are made by the language and the people who use the language."
Wäre Shakespeare, der ja viel flotter schrieb als Schüler das heute empfinden, nicht schon so lange tot, sondern ein Kumpel von "mich", hätte er seinen Hamlet also kurz und knapp im Schnellfeuer-Stil sinnieren lassen können: 2B or not 2B...

Aufgelesen von Ulrich um 00:09
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Siegen lernen. Schon Einstein stellte fest: Alles ist relativ. Also jubelte Edmund Stoiber am Wahlabend nach den ersten ARD-Hochrechnungen: "Eines steht jetzt schon fest: Die CDU, die CSU, die Union: Wir haben die Wahl gewonnen!” Und das betraf, zumindest am 22. 9. 2002 so gegen 19 Uhr, auch die Tatsache, dass “wir die größte Fraktion sind!” Als sie das tagsdrauf nicht mehr waren, blieb Ede dennoch der Sieger - diesmal, weil die Union “seit fast 20 Jahren erstmals wieder zugelegt” habe.

Aufgelesen von Ulrich um 00:07
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23.9.02
Geschmacklos? Unbedacht? Auch gute Zeitungen haben manchmal einen schlechten Tag. Die Süddeutsche Zeitung platziert auf der Seite 2 heute zwei Meldungen untereinander, deren Titel in einer seriösen Zeitung so nicht untereinander gehören: “Bischöfe beraten über sexuellen Missbrauch” (ist für sich allein schon nicht gut, weil es eher um Maßnahmen gegen derlei Schweinkram geht) steht in direkter Nachbarschaft zu “Thierse: Die Kinder mitreden lassen”. Die Thematik scheint mir zu ernst für subtile Titelspielerei.

Aufgelesen von Ulrich um 20:38
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Unvereinbar. Es gibt Dinge, die passen aus gutem Grund nicht zusammen. Dazu gehört im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich die Trennung von Redaktionellem und Anzeigen. Bislang unverdächtig bei der Vermischung war Geo. Nun mischt im Oktoberheft Chefredakteur Gaede im Editorial (der journalistischen Einleitung) in eigener Sache alles durcheinander und wirbt wie ein Kessel Buntes für Eigenprodukte des Hauses - Hefte, Bücher (auf zwei wird dann, welch Zufall, durch eigene Reportagen im Heft besonders hingewiesen). Bei einem weiteren, natürlich nicht gekennzeichneten Advertorial wird’s dann noch deutlicher: “Nähere Informationen dazu in der Anzeige auf Seite 189 in diesem Heft. Die Red.”

Aufgelesen von Ulrich um 20:38
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22.9.02
Das Glas bleibt zu. Den Spruch des Tages lieferte Eddy S. frei Haus. Im Überschwang erster Hochrechnungen in der ARD sah er sich als Sieger über alles, hatte aber wohl auch ZDF gespinxt und dort erfahren, dass alles auch anders kommen könne. Also verkündete er der jubelnden Anhängerschar: Das Glas Champagner, das bleibt vorerst geschlossen. Ein echter Genießer, unser Ede...

Aufgelesen von Ulrich um 23:00
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Amerikanische Verhältnisse. Was haben wir gefeixt, als bei der Wahl in den USA die Stimmauszählung nicht klappte. Heute scheint zwar alles zu funktionieren, aber auch wir sind im Computerzeitalter mit Hochrechnungen da, wo wir freüher mit Handauszählungen waren: Es wird eine lange Nacht, bis das Ergebnis feststeht. Bei der von uns besuchten Wahlparty gab es zwei Fernseher: Im einen Raum lag lange immer RotGrün vorne, im anderen SchwarzGelb. Die Anwesenden wählten eindeutiger: Über 50 Prozent SPD, unter 20 CDU, FDP 12 und PDS vier Prozent...

Aufgelesen von Ulrich um 22:57
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Ein Herz für Kleine Dicke. Die Zeiten des barocken Idealbilds sind leider irgendwie vorbei, jedenfalls lassen die einschlägigen Zeitschriften nur ranke Schlanke vor die Linse. Und was haben die ranken Schlanken davon? Sie sterben schneller: Schnelles Wachstum in der Jugend verkürzt das Leben fanden Wissenschaftler heraus, natürlich an Mäusen, aber das stört uns doch nicht - oder?

Aufgelesen von Ulrich um 12:37
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